XI.
Kongress der DGGPP vom 5.-7. Juni 2013 in Essen
Alterspsychiatrie 2013:
Grenzen überwinden
Die demografische Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Immer mehr ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen, wie Demenzen und Depressionen, müssen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten von immer weniger jüngeren Menschen versorgt werden. Das Gesundheits- und Sozialwesen steht damit vor stetig größer werdenden Herausforderungen. Zu deren Lösung wird schon heute gerontopsychiatrische Kompetenz in allen Bereichen des Systems benötigt.
Vor diesem Hintergrund lädt die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie (DGGPP) e.V. ganz herzlich zu ihrem XI. Kongress nach Essen ein. ->mehr zum Kongress
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DGGPP
unterstützt Bündnis für Altenpflege
Die Bundesregierung will die Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege in einen Topf werfen und zu einem einzigen neuen Pflegeberuf zusammen bringen, dagegen hat sich ein breiter Widerstand gebildet -> mehr dazu
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In
unserem Land gibt es immer mehr ältere Menschen, und dieser Trend
wird sich in Zukunft weiter verstärken. Im Jahr 2060 gibt es rund
zwanzig Prozent und damit 17 Millionen weniger Einwohner in Deutschland.
Während heute 3 Erwerbstätige für einen Rentner arbeiten
müssen, wird dann das Verhältnis 1 zu 1 sein. Die aktuelle Hochrechnung
gibt es bei -> Destatis
Wenn Alter auch nicht gleichzusetzen ist mit Krankheit, so treten doch vermehrt bestimmte Erkrankungen auf. Einen besonderen Stellenwert haben dabei psychische Erkrankungen wie etwa Depression und Alzheimer-Krankheit. Die Gerontopsychiatrie befasst sich genau mit diesen Patienten. Die Behandlung orientiert sich dabei an den persönlichen Ressourcen der Patienten.In einer Zeit, in der überwiegend nach Kosten-Gesichtspunkten in der Gesundheitsfürsorge gehandelt wird und psychisch kranke alte Menschen von Entrechtung bedroht sind, ist es aus Sicht der DGGPP umso mehr geboten, ethische Gesichtspunkte wieder in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. -> Ziele der DGGPP
Die DGGPP und ihre Mitglieder arbeiten intensiv auf unterschiedlichen Ebenen daran, dringend notwendige Veränderungen für psychisch kranke Ältere und deren Angehörige im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich einzufordern und - so weit möglich- umzusetzen. Um so auch die Arbeitsbedingungen für alle in der Gerontopsychiatrie Tätigen zu verbessern.
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"Allianz
für Menschen mit Demenz"
Ziel der aus Anlass des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September 2012 gestarteten Allianz ist die Weiterentwicklung von Hilfen und Unterstützung für Betroffene sowie die Förderung von Verständnis und Sensibilität f ür Demenzerkrankungen, um so gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenzuwirken.
Die DGGPP unterstütz die Arbeit der Allianz
-> mehr Informationen zur "Allianz für Menschen mit Demenz"
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Demenzkranke besser behandeln -das nützt uns allen!
Das Nebeneinander von Kranken- und Pflegekassen in Deutschland führt nach Ansicht der DGGPP dazu, dass Demenzkranke, gemessen an internationalen Standards, nicht angemessen behandelt werden. In einem Brief an den Präsidenten des Bundesversicherungsamtes (BVA) fordern Deutschlands Alterspsychiater erneut dazu auf die Demenzen in den neuen Morbi-RSA aufzunehmen, denn die vorgelegte Vorschlagsliste zementiert die offensichtlich suboptimale sektorale deutsche Versorgungswirklichkeit.
-> Brief
an den Präsidenten
des BVA vom 2.2.2012
-> Brief
an den Präsidenten
des BVA vom 20.2.2008
-> Pressemitteilung: Demenzkranke besser behandeln, das nützt uns allen
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Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN und die DGGPP vergeben ab dem 1.1. 2012 gemeinsam an ihre Mitglieder das Zertifikat
" DGPPN/DGGPP- Zertifikat Gerontopsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik “.
In Anbetracht der demographischen Entwicklung und der damit verbundenen Notwendigkeit einer stetig zunehmenden gerontopsychiatrischen Expertise für die psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosomatische Versorgung von alten und häufig multimorbiden Patienten soll die Vergabe des Zertifikats einen Beitrag zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität leisten. -> mehr zum Zertifikat
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Als Fachgesellschaft in der Deutschlands führende GerontopsychiaterInnen und die Mehrzahl der leitenden ÄrztInnen der gerontopsychiatrischen Einrichtungen in Deutschland vereint sind, arbeitet die DGGPP intensiv daran, neue wissenschaftliche und versorgungspraktische Erkenntnisse zu gewinnen und weiterzugeben. Dies geschieht u.a. durch die
- die Ausrichtung von Kongressen
- Fortbildungen durch die Deutsche Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V.
- Pressemitteilungen
- Mitarbeit an Leitlinien
- die eigene Schriftenreihe
- die Grundpositionen zur Gerontopsychiatrie
- Mitherausgabe der Zeitschrift "Psychiatrische Praxis"
- Veröffentlichungen von Mitgliedern der DGGPP
- Stellungnahmen zu aktuellen Themen
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Die Benachteiligung der Gerontopsychiatrie im Entgeltsystem beseitigen
Die Leistungen für gerontopsychiatrische Patienten bestehen meist
aus sehr arbeitsintensiven psychiatrischen und zusätzlich akutmedizinisch-internistischen
Maßnahmen, die so im existierenden System nicht dokumentierbar
und nicht adäquat abrechenbar sind.
Das Entgeltsystem schreibt bislang die personelle Benachteiligung durch die
Psych-PV aus 1990 fort. Aus Anlass der Überarbeitung der OPS durch das
DIMDI fordert die DGGPP zur Korrektur auf. -> Zur
Stellungnahme
Gleichzeitig wurde mit Schreiben vom 07.06.2011 der Bundesgesundheitsminister
Daniel Bahr über die Problematik informiert
-> Schreiben
der DGGPP an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr
Das Bundesgesundheitsministerium hat am 08.08.2011 geantwortet -> Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums
weiteter Stellungnahmen zum gleichen Thema finden Sie -> Stellungnahmen
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Welt-Alzheimertag 2011
Seit 1994 findet jeweils am 21. September der Welt-Alzheimertag statt, der von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International mit Unterstützung der WHO initiiert wurde, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen zu richten.
Die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V., die Hirnliga e.V. und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. haben eine gemeinsame Pressekonferenz: Alzheimer-Krankheit 2011: Situation und Perspektiven durchgeführt. Hier ist die -> Pressemitteilung
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Prof. Dr. med. Fritz Beske, MPH, Ehrenmitglied der DGGPP
Im
März 1991 schrieb Fritz Beske:
„ Die relative und absolute Zunahme alter Menschen in der Bundesrepublik
Deutschland hat vielfältige Aspekte und Konsequenzen. Betroffen ist auch
das Gesundheitswesen. Im Vordergrund steht dabei die mit dem Alter zunehmende
Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitswesens, die steigende Ressourcen
erfordert.
Ein für den Betroffenen selbst, für seine Familie und für das Gesundheitswesen besonders belastender Aspekt einer steigenden Zahl alter und sehr alter Menschen sind Hirnleistungsstörungen im Alter, am häufigsten in der Form der senilen Demenz vom Alzheimer-Typ." Er hat damit in Deutschland als erster jene Entwicklung prognostiziert, mit der sich unsere Gesellschaft heute auseinandersetzen muss.
Im Rahmen des 10. Kongress der DGGPP - 11. bis 13. Mai 2011 in Berlin wurde der renommierte Kieler Forscher zum Ehrenmitglieder der DGGPP ernannt -> mehr zur Person und der Ehrung.
Das war der 10. DGGPP Kongress mit seinem Programm -> Kongress -Webseite
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Stellungnahme: Antipsychotika bei Demenz
Bei der Behandlung von Demenzkranken gewinnt die medikamentöse Behandlung von herausfordernde Verhalten zunehmend an Beachtung, da der Einsatz von Antipsychotika besonderer Aufmerksamkeit bedarf. -> Zur Stellungnahme
Dr. Dirk K. Wolter, Vorstandsmitglied der DGGPP, befasst sich seit längerem mit der Thematik und hat dazu in der Zeitschrift für Gerontopsychologie & -psychiatrie eine Übersichtsarbeit "Risiken von Antipsychotika im Alter, speziell bei Demenzen" veröffentlicht. Auf vielfachen Wunsch finden Sie den Artikel ->hier
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